Tai-Chi-Gehen mit Lee Holden
8. Mai 2009Schon einmal von Tai-Chi-Gehen gehört? Ich kannte es nicht, bis mir das Buch “Die 7 Minuten” von Lee Holden in die Hände fiel. Das Tai-Chi-Gehen bedeutet nicht, wie er es ganz treffend ausdrückt, dass man herumläuft und zeitlupenartige, graziöse Tai-Chi-Bewegungen macht oder asiatische Kampfkunstschreie ausstößt
Nach Lee Holden ist das Tai-Chi-Gehen ein einfacher und wirkungsvoller Weg, den Atem zu nutzen, das Lungenvolumen zu vergrößern und die geistige Konzentration zu üben, während man spazieren geht. Das habe ich letzte Woche einfach einmal ausprobiert.
Man geht dabei im angenehmen Schritttempo, schwingt beim Gehen mit den Armen und atmet tief, rhythmisch und kräftig durch die Nase. Diese kraftvolle Atmung ist gut für die Lunge. Dabei konzentriert man sich vollständig auf die Gegenwart.
Man nimmt einige Minuten lang nur die visuellen Eindrücke wahr (was sehe ich eigentlich?), dann einige Minuten die umgebenden Geräusche (Vögel, Autos usw.) und dann den Tastsinn (Wind im Haar, Berührung der Füße mit dem Boden). Schließlich versucht man, alle Sinne bewusst gleichzeitig wahrzunehmen! Das geht nur, wenn man sich entspannt. Dabei wird der Geist ganz ruhig bzw. man schaltet richtig ab. So ging es mir jedenfalls.
Das Tai-Chi-Gehen dauert insgesamt etwa 20 Minuten und lässt sich eigentlich gut einschieben in den Alltag. Ich fand es sehr angenehm!
Lee Holden, ein anerkannter Lehrer für Meditation, Tai Chi und Qigong, beschreibt in seinem Buch neben dieser Meditation ein Energie-Fitnessprogramm, das man innerhalb von 7 Minuten absolvieren kann, und das die positiven Wirkungen von Yoga, Qigong, Tai Chi und westlichen Fitnessprogrammen kombiniert.
Er selbst hat sich viele Jahre intensiv mit diesen Methoden auseinandergesetzt und den roten Faden gesucht, der alles miteinander verbindet – seiner Meinung nach ist es die Energie, die zirkulieren und im Gleichgewicht sein muss. Dazu soll sein Programm beitragen, wobei das für morgens etwas anders abläuft als das für abends.
Ich habe das 7-Minuten-Programm übrigens noch nicht ausprobiert, es sieht aber ganz machbar aus – auch wenn man es mit den 7 Minuten wohl nicht so genau nehmen muss!
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11. August 2009 um 12:03
Lee Holdens Buch ist einfach, verständlich und die Übungen lassen sich super in den Alltag integrieren – auch wenn das nicht in 7 Minuten klappt :0)
Eine kleine Rezession finden Sie hier: http://www.liebelichtleben.de/2009/08/heil-werden/7-minuten-fur-den-perfekten-tag/