Chögyam Trungpa: Mudra - Gesten der Weisheit
Neben einer Auswahl verschiedener Gesänge und Gedichte finden sich in diesem Buch eine komprimierte Darstellung der drei buddhistischen Fahrzeuge und zwei Texte aus der Dzogchen-Tradition der „Großen Vollkommenheit“, die Chögyam Trungpa von den Lehrern seiner geistigen Linie übermittelt wurden. Seine besondere Auslegung der Zehn Ochsenbilder, einem klassischen Zen-Text, runden den kleinen Band ab.
Der Titel des Buches, Mudra, bezeichnet eine symbolische Geste oder Handlung, als spontaner Selbstausdruck von Phänomenen in der Erscheinungswelt – wobei das Symbol und das, wofür es symbolisch steht, eins sind: aus sich selbst heraus offensichtlich.
Chögyam Trungpa, (er lebte von 1939 bis 1987) und wurde in Osttibet geboren, war einer der maßgeblichsten Lehrer, weithin anerkannt, bei der Einführung des tibetischen Buddhismus im Westen. Seine große Wertschätzung der westlichen Kultur verband sich in ihm mit dem tiefen Verständnis seiner eigenen Tradition.