Osho: Meditation als Chance
Die Kunst, sich von der Last unnötiger Gedanken zu lösen
Nach Oshos Auffassung muss heutzutage auf dem Weg nach innen, das rasante Tempo einer modernen Lebensweise berücksichtigt werden. Deshalb basiert sein innovativer Ansatz darauf, dass erst der Stress und die Spannungen, die sich in Körper und Geist angesammelt haben, abgebaut werden müssen.
Seine aktiven Meditationen befähigen uns, unterdrückte Gefühle auszudrücken und so wieder einen leeren Raum zu schaffen, aus dem heraus wir einen meditativen Zustand erfahren - still, entspannt und in Einklang mit uns selbst.
„Meditation ist ein Zustand des Nicht-Wollens, ein Zustand des Nicht-Tuns. Es ist Entspannung. Du lässt dich einfach in dein innerstes Sein hineinfallen, und dieses Sein ist das Sein des Alls. Wenn man sich konzentriert, arbeitet der Verstand, zieht logische Schlüsse; du tust etwas. Konzentration kommt aus der Vergangenheit. Die Meditation kennt keine logischen Schlüsse. Du tust nichts, du bist einfach nur. Laotse spricht von Wei-Wu-Wei: Tun durch Nicht-Tun. Es ist das, wovon die Zen-Meister aller Zeiten gesprochen haben: Du sitzt still da, tust nichts, der Frühling kommt und das Gras wächst von selbst.“ - Osho
Osho (1931 - 1990) wurde in Indien geboren und ist auch unter dem Namen
Bhagwan Shree Raijneesh bekannt. Bevor er als spiritueller Lehrer hervortrat, war er als Philosophieprofessor an der Universität von Jabalpur tätig. Seit den sechziger Jahren lehrte er
spezielle Meditationstechniken, wobei er vor allem von westlichen Suchern großen Zulauf erhielt. 1974 gründete er in Poona ein Zentrum für Meditation und Selbsterfahrung. Von 1981 bis 1987 lehrte er in Oregon, USA.